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Das „Schweizer Taschenmesser“ für die Gebäudeautomation

BACeye 2.0

Neutrale Informationen über den Datenaustausch in einem BACnet-Netzwerk zu erhalten, ist manchmal nicht ganz einfach. Vor allem, wenn die verwendete Technik von unterschiedlichen Herstellern geliefert wurde. Ein übergreifendes Werkzeug, mit dem Netzwerke anschaulich dargestellt und Probleme schnell ausfindig gemacht werden können, ist BACeye 2.0. Als Quasi-Standard erleichtert das kompakte Tool der Krefelder MBS GmbH Systemintegratoren, Inbetriebnahmetechnikern, Anlagebetreibern sowie Endanwendern die Arbeit erheblich.

Ob Flughafen, Krankenhaus oder Bürogebäude – jeder Techniker wünscht sich für die professionelle Inbetriebnahme eines BACnet-Netzwerks mit zahlreichen Geräten unterschiedlicher Hersteller ein neutrales Werkzeug mit vielen Einsatzmöglichkeiten. Denn damit lässt sich vom Start weg prüfen, ob eine Anlage wie vorgesehen eingestellt worden ist: Die Art, Anzahl, Namen und Funktionen der Datenpunkte, die Einstellung der notwendigen Alarmierungen und vieles mehr. Auch im laufenden Betrieb ist solch ein neutraler Helfer willkommen, etwa bei Fehlfunktionen zwischen der zentralen Leittechnik und den Geräten der Feldebene.

Die Vielfalt beherrschen

Das Netzwerkprotokoll BACnet hat als international führender Standard bereits dafür gesorgt, dass der Datenaustausch zwischen Geräten unterschiedlicher Hersteller erheblich vereinfacht wird. Wenn es aber zu Unstimmigkeiten im Netzwerk kommt, kann die Diagnose langwierig werden – die Vielfalt in der Welt der Gebäudeautomation erweist sich hier als Hemmschuh. Um neutrale Informationen über den Datenaustausch zu gewinnen, ist BACeye ein probates Mittel. 2014 von der Krefelder MBS GmbH auf den Markt gebracht, können mit dem Tool unterschiedliche Aufgaben in einem BACnet-Netzwerk gemeistert werden.

BACeye ist derzeit in der Version 2.0 erhältlich. Es basiert auf dem BACnet-Standard in der Protokoll-Revision 14 und stellt eine direkte Beziehung zwischen Feldebene und Leittechnik her. Das gesamte Netzwerk mit all seinen Geräten wird erfasst und anhand der BACnet-Struktur übersichtlich geordnet dargestellt, sodass der Anwender leicht darauf zugreifen kann. Für jedes Gerät der Feldebene lassen sich dessen Eigenschaften in einer Liste anzeigen, in der man nicht nur suchen, sondern auch sortieren kann. Außerdem können für die einzelnen Objekte Eigenschaften (sogenannte Properties) angezeigt sowie bearbeitet werden.

Unterschiedliche Aufgaben, ein einziges Werkzeug

Neben diesen Grundfunktionen umfasst BACeye 2.0 weitere Features, um BACnet-Netzwerke zu analysieren, etwa:

  • Die Kommunikation kann in Paketprotokollen aufgezeichnet werden, um die gelesenen und geschriebenen Werte mitzuschneiden. Anschließend lassen sich diese Paketlogs mit einer entsprechenden Software (wireshark) visualisieren.
  • Datenpunktlisten können als EDE-Dateien erzeugt werden.
  • Export anlagenspezifisch formatierter Datenpunktlisten ist möglich.
  • Trendlogdaten lassen sich auslesen, in Listenform oder auch grafisch darstellen sowie exportieren, um den Informationsaustausch zu dokumentieren.
  • Zeitschaltpläne lassen sich grafisch und übersichtlich darstellen und parametrieren.
  • Objekteigenschaften können als csv-Datei exportiert werden, um sie in Text- oder Tabellenkalkulationsprogrammen zu öffnen.
  • Die Backup/Restore-Funktion hilft dabei, die Daten von BACnet-Geräten unabhängig vom Produkt zu sichern und wiederherzustellen.

Weitere Merkmale / unterstützte Funktionen und Systemvoraussetzungen

Als herstellerübergreifendes Tool ist BACeye 2.0 einzigartig. Denn in der Vergangenheit boten die meisten Gerätehersteller der Gebäudeautomation Werkzeuge an, die im Rahmen ihrer eigenen Produktlinien entwickelt wurden und deshalb nicht übergreifend eingesetzt werden können. Mit seiner neutralen Darstellung hat sich das Tool von MBS mittlerweile zum Quasi-Standard entwickelt, zu dessen Gunsten manche Hersteller keine Eigenentwicklungen mehr anbieten – sie verlassen sich stattdessen auf BACeye.

Beschleunigte Prozesse

BACeye wurde nicht für den täglichen Anlagenbetrieb entwickelt, sondern kommt bei Inbetriebnahme, Wartung, Diagnose sowie Reparatur zum Einsatz. Kurz gesagt: Das Tool hilft dabei, Probleme ausfindig zu machen. Im Gegensatz zur eher abstrahierenden Darstellung in der Leittechnik stellt es die Verhältnisse auf der Feldebene anschaulich und im Detail dar. Damit lässt sich die Inbetriebnahme eines BACnet-Netzwerks genauso beschleunigen wie ein Wartungs- oder Diagnoseprozess. Bei Missverständnissen zwischen unterschiedlichen Parteien können Geschehnisse neutral dargestellt und gegebenenfalls auch belegt werden.

Bei der Programmierung des Tools hat sich MBS stark an den Bedürfnissen seiner Kunden orientiert, von denen manche dieses Werkzeug als so praktisch beurteilen wie ein Schweizer Taschenmesser. Auch deshalb beteiligen sie sich engagiert an seiner Weiterentwicklung. So basiert die jüngste Version 2.0 wesentlich auf dem Feedback der Anwender. BACeye ist eben kein Nebenprodukt, sondern ein durchdachtes Tool für die Gebäudeautomation.

Kunden-Feedback berücksichtigt

Das gilt auch für die Zukunft. Weitere Funktionalitäten, die das Tool bereichern werden, sind bereits in Planung. Dabei folgt MBS auch weiterhin dem Fortschritt der BACnet-Norm, die ja ebenfalls ständig weiterentwickelt wird. So wird es bald die Option geben, Objekte neu zu erstellen oder auch zu löschen. Darüber hinaus wird eine Plug-in-Schnittstelle die Integration weiterer Tools erleichtern. Auf diese Weise gewinnt BACeye alle Anwender und Hersteller für sich, die ein kompaktes, neutrales Werkzeug in der Gebäudeautomation zu schätzen wissen.

Unter www.baceye.com lässt sich die kostenlose Demoversion herunterladen. Einzelplatzlizenzen für die Vollversion können ebenfalls dort erworben werden.